Über fly’s eye, Integral 3D und Microlux

Microlux Integral line

FlyeEye sample FlyeEye sample

FlyeEye sample
Wie kann Microlux™ verwendet werden?
Sieh hier ein mögliches Microlux™ Märkte:
Werbung (POP-Displays, Dachaufsteller, Aufhänger, Fußbodengrafiken, Direktmailings)
Karten (Finanzwesen, Sicherheit, Kundenbindung, Spiele)
Verpackung (Luxusgüter, Markenprodukte, Sportartikel)
– Fälschungsschutz/Sicherheit
– Spezielle Werbeartikel bzw. Werbematerialien
Bildungsprodukte (Bücher, Federmappen, Lineale, Ordner, Terminkalender- und otizbuchtitel)
Thermoforming-Produkte (Behälter, Ablagen, Gehäuse usw.)
In-Mold-Decoration-Produkte (Tassen, Behältnisse)

Microlux Integral line

Was ist eine Fy’s eye folie? Eine FlyEye Folie (Facettenlinse) wird auch als Fliegenaugenlinse bezeichnet, weil sie dem Facettenauge der Fliege nachgebildet ist. Die FlyEye Folie ist eine aus Kunststoff bestehende Folie, in die an der Oberfläche eine Linsen- bzw. Objektivmatrix eingeprägt ist. Man spricht auch von einem Linsenarray. Es handelt sich dabei nicht um eine lineare Linsenmatrix wie bei der Lentikulartechnik – die Linsen sind rund und in einem Wabenmuster miteinander verschachtelt. Wir verwenden eine Wabenstruktur, weil dies in der Natur die effizienteste räumliche Anordnung ist.

Microlux Integral line

Ist dieses Prinzip neu? Jein – Wissenschaftler haben schon im 19. Jahrhundert damit experimentiert. In Prototypen dienten Glasstäbe mit an einem Ende gekrümmter Oberfläche dazu, die Funktionsweise des Fliegenauges zu verstehen. Gabriel Lippmann hat schon vor 1908 die integrale Fotografie (mit dem sogenannten Lippmannverfahren) erfunden; dabei kommt eine Linsenmatrix zum Einsatz. Lippmann verwendete allerdings kein echtes Raster aus sechseckigen Linsen, sondern eine Bündelung einzelner Objektive. Die ersten wirklichen Hexagonalraster (auf einer einzelnen Materialfläche) kamen in den späten 40er-Jahren bis frühen 50er-Jahren auf. Sie wurden vornehmlich aus Glas gefertigt. Das gängigste Produktionsverfahren war damals die Erstellung einer Gussform mit einem Kugellager aus Tausenden Elementen, die in eine hexagonale Matrix gepackt wurden. In den 70er-Jahren wurden Hexagonalarrays aus Kunststoff in sehr begrenzter Zahl verfügbar. Es handelte sich um kleine Arrays, die hauptsächlich im Spritzgussverfahren oder Formpressverfahren hergestellt wurden.

hexagonal lens

Microlux hexagonal lens

Einige FlyEye linsenarrays wurden unter Verwendung von UV-transparentem Harz produziert. Das Harz wurde in Tröpfchenform auf eine Kunststofffolie gedruckt, sodass die Linsenmatrix entstand.

Später begannen auf Kunststofffolienextrusion spezialisierte Unternehmen damit, FlyEye linsenarrays in ihre Folien einzuprägen und diese Produkte zu verkaufen.

FlyeEye

FlyeEye lens

Microlux Integral line

Was bietet MicroLux™ im Vergleich zu anderen FlyEye Folien? MicroLux™ ist eine echte Hexagonalpackung von sphärischen Linsen, die einen 99,9-prozentigen Füllfaktor ermöglicht. Es gibt also praktisch keinen Platz auf unserer Folie, der nicht aus gekrümmter Linsenfläche besteht. Bei gedruckten Linsenarrays und im Prägeverfahren hergestellten Mitbewerberprodukten habe ich schon oft große Lücken zwischen Linsen gesehen. Zum Teil sind das auch quadratisch gepackte Arrays, sodass zwischen vier Linsen immer ein kleiner rautenförmiger Bereich liegt, der keine effektive Vergrößerung bewirkt. Die 3D-Effekte sind dann nicht so brillant.

Forward Optics hat ein ganz spezielles Gravurverfahren und einen einzigartigen Aufbau entwickelt. Die Linsen werden damit auf perfekte Weise in der hexagonalen Anordnung verschachtelt, sodass es zu dem genannten Füllfaktor kommt.

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Hexagonal lens

Microlux hexagonal lens

Wie werden die MicroLux™-Produkte hergestellt? Die Produktion erfolgt mit einem Extrusionsprozess: Der Zylinder mit dem eingravierten negativen Hexagonalmuster der Linsen wird in den geschmolzenen Kunststoff gepresst, sodass sich die Linsenmatrix in das Kunststoffmaterial einprägt. Anschließend werden die Kanten entfernt, und es erfolgt ein Zuschnitt auf die gewünschte Länge. Genau wie bei den klassischen Lentikularfolien!

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Ist die Verwendung von MicroLux™ im Vergleich zu einer gedruckten Linse mit Vorteilen verbunden?

einer gedruckten Linse

einer gedruckten Linse

Auch hier gibt es kein klares Ja oder Nein – Forward Optics setzt beide Produktionsverfahren ein; es kommt immer auf den Kunden und den spezifischen Verwendungszweck an. MicroLux™ hat den Vorteil des 99,9-prozentigen Füllfaktors. Es gibt dadurch keine ungenutzte Fläche, und das entstehende 3D-Bild hat einen optimalen Kontrast. Bei gedruckten Linsen sind dagegen Lücken vorhanden; durch diese Zwischenräume verringert sich der Kontrast. Andererseits bieten gedruckte Linsen den Vorteil einer selektiven Anwendungsmöglichkeit – man kann die Linsen genau an den gewünschten Stellen platzieren und andere Stellen leer lassen. Bei den geprägten Linsen ist die gesamte Folienfläche von Linsen bedeckt.

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Welche Argumente gibt es für den Einsatz von MicroLux™ bei Druckdienstleistern? MicroLux™ bietet im Vergleich zur Lentikulartechnik zwei wesentliche Vorteile: Erstens lässt sich das Material sehr leicht bedrucken, und die Registerhaltigkeit ist unproblematisch. Wenn beim Gestalten und Plattenaufspannen die richtigen Überprüfungen erfolgen, werden damit sofort gute Ergebnisse erzielt. Zweitens bietet MicroLux™ jedem Kunststoffdruckanbieter die Möglichkeit, ohne einen aufwendigen Lernprozess oder Software 3D-Effekte zu drucken.

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Welche Argumente gibt es für den Einsatz von MicroLux™ bei Werbetreibenden? MicroLux™ hat einen Wow-Faktor – die Aufmerksamkeit der Verbraucher wird damit geweckt. Der Faszination dieser 3D-Effekte kann sich niemand entziehen; man ist verblüfft über die optische Tiefe. Außerdem ist MicroLux™ im Allgemeinen einfacher zu verarbeiten und zu bedrucken, sodass die Produktionskosten geringer sind.

Microlux Integral line

Ist MicroLux™ recyclingfähig? Es handelt sich um reines APET oder Polypropylen (PP), sodass die Wiederverwertbarkeit gesichert ist.

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Haben Sie Musterfolien für Labortests versandt? Uns liegen umfassende Labordaten vor, die die Einhaltung aller europäischen Richtlinien zeigen.

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Integral 3D image Copyright Elmar Spreer

Integral 3D image

Warum hat man sich bei DP Lenticular entschieden, MicroLux™ in die Produktpalette aufzunehmen?

Wir sind immer interessiert an neuen Produkten und neuen Technologien.

Den Fliegenaugeneffekt betrachten wir nicht als neues Produktkonzept; allerdings ist MicroLux™ durch den 99,9-prozentigen Füllfaktor mit einer höheren Qualität verbunden. Wir sind auch der Ansicht, dass man ähnliche Effekte durch Bedrucken einer gewöhnlichen Lentikularfolie erzeugen kann; unser Ziel ist es aber, den Schwerpunkt auf eine neue Möglichkeit zu legen: das Drucken von 3D-Integralbildern in großer Zahl. Die echten 3D-Abbildungen sind bei Kartenbewegungen in jede beliebige Richtung (360 Grad) sichtbar. Das ist beim 3D-Druck etwas ganz Neues.

Integral 3D detail Copyright Elmar Spreer

Integral 3D detail

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Wo kann ich, mehr Information über Microlux™ bekommen?

Sieh die Websites unten oder Email

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Wo kann ich Mikrolux™ Bogen kaufen?

Forward Optics

In the USA

DP Lenticular

in Europa

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